Stretching hält die Muskeln geschmeidig, fördert deren Durchblutung, beugt Verletzungen vor und sollte nicht nur bei Läufern zum Trainingsprogramm gehören. Egal, wie gern oder ungern Sie sich dehnen: machen Sie es richtig!

Mehr Leistung. Weniger Verletzungen.

Nicht nur für Leistungssportler und Marathonläufer ist Dehnen sehr wichtig und sollte mindestens nach jeder dritten Trainingseinheit ausgiebig absolviert werden. Schließlich sind verkürzte und verhärtete Muskeln viel anfälliger für Verletzungen. Zusätzlich sollten auch Läufer die am meisten beanspruchten Muskelgruppen gezielt stärken und somit – schöne Nebenwirkung – Ihr Leistungspotential voll ausschöpfen.

Platzverweis für Muskelverletzungen

Dehnen ist kein Allheilmittel, aber immerhin eine recht einfache Maßnahme, verschiedene Sportverletzungen zuverlässig zu „disqualifizieren“, unter anderem:

  • Achillessehnenreizungen
  • Knochhautentzündungen
  • Kniebeschwerden
  • Fußschmerzen
  • Wadenprobleme
  • Oberschenkel-, Gesäß- und Rückenbeschwerden.

Wann dehnen, wann nicht? Und wenn ja: Wie viel?

Es gibt ein paar Dinge, an die man sich halten sollte, wenn man beim Dehnen nichts falsch machen will. Hier die wichtigsten Ver- und Gebote:

  • Vor dem Lauf aufwärmen, Dehnen danach. Sprich: statt sich minutenlang unmittelbar vor der Trainingseinheit/Wettkampfbelastung zu stretchen, besser warm laufen oder mit lockeren Sprüngen aufwärmen
  • Leichtes Training – intensives Dehnen. Hartes Training – leichtes Dehnen. Denn: bei einem anstrengenden Training bilden sich in den Muskeln feine Risse, die bei zu intensivem Stretching größer werden können und die Muskelregeneration verlangsamen.

Unsere Buchempfehlung zum Thema

„Das neue Stretching“ von und mit Stefan Rieth im GU-Verlag, 19,90 Euro UVP.

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